Großübung am Krankenhaus in Ruthweiler

Am 9. April 2026 fand im Krankenhaus Ruthweiler eine umfassende Brandschutzübung statt. Ziel war es, die Abläufe im Ernstfall sowie die Zusammenarbeit zwischen Klinikpersonal und Einsatzkräften unter realitätsnahen Bedingungen zu erproben.

Als Übungsszenario wurde ein Brand in einem Patientenzimmer auf einer voll belegten Station angenommen. Mitarbeitende des Krankenhauses sowie Angehörige der Jugendfeuerwehr Kusel stellten dabei die betroffenen Patientinnen und Patienten dar. Gegen 19:00 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage aufgrund einer Rauchentwicklung aus. Daraufhin wurden durch die Leitstelle Kaiserslautern gemäß Alarm- und Ausrückeordnung die Feuerwehren Kusel und Ruthweiler alarmiert.

Parallel dazu griffen die internen Notfallstrukturen des Krankenhauses. Die sogenannte Selbsthilfegruppe, bestehend aus geschulten Mitarbeitenden, leitete umgehend erste Evakuierungsmaßnahmen ein und brachte einen Großteil der Patientinnen und Patienten in Sicherheit.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde die Lage bestätigt. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 17 von 20 Personen evakuiert, drei galten noch als vermisst. Einsatzkräfte aus Kusel und Ruthweiler begannen sofort mit der weiteren Menschenrettung und Brandbekämpfung. Zur Unterstützung wurde zusätzlich die Feuerwehr Haschbach alarmiert.

Im Verlauf der Übung konnten alle vermissten Personen aufgefunden, der Brand erfolgreich bekämpft und die betroffene Station entraucht werden. Die anschließende Auswertung ergab ein durchweg positives Gesamtbild und unterstrich die effektive Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Die Übung wurde von Führungskräften der beteiligten Feuerwehren sowie von Vertreterinnen und Vertretern der Krankenhausleitung, der Regionalleitung, der Haustechnik und weiteren Mitarbeitenden begleitet und beobachtet.

Vielen Dank an alle Beteiligten für diese interessante und wichtige Übung.